IM SEPTEMBER 2017


Freitag 22.9.2017 um 20 Uhr

Veronika Otto

Cello / Gesang / Pferdekopfgeige

mongolische Steppe, italienische Liebe und kosmische Obertonklänge
Veronika Otto berührt in Gesang und Instrumentarium mit einer fröhlichen Urkraft.
Inspiriert ist sie von traditionellen Musiken Italiens, der Mongolei und den Alpen.
Archaischen Einfachheit verbindet sich mit großer Klangfülle und Intensität. So öffnet sich eine weite Klangwelt aus Naturtönen, Obertönen und mitreißenden Rhythmen.
Veronika Otto
http://www.veronika-otto-cello.de/

Samstag 23.9.2017 UM 20 UHR

Poesie mit Martin GAMBAROTTA

PURA POESÍA

Lesung mit

Martín Gambarotta

&

Adelaide Ivánova, Cristian Forte, Jorge J. Locane

Moderation: Timo Berger

(Sprachen: Sp/De)

23.09.17 20:00 Uhr

Café Plume – Warthestr. 60, 12051 Berlin

 

Martín Gambarotta wurde 1968 in Buenos Aires geboren. Die Jahre der argentinischen Militärdiktatur (1976-1983) verbrachte er in England. Er gilt neben Sergio Raimondi als einer der wichtigsten Gegenwartsdichter seines Landes. 1996 veröffentlichte er sein erstes Buch, Punctum, ein narratives Langgedicht, das emblematisch für die argentinische Poesie der 1990er Jahre steht. Gambarottas Gedichte sind heterogene, polyphone Kompositionen, in denen er sich häufig sprachlicher Readymades bedient. Es finden sich Zitate aus Songtexten, Reklame- und Politslogans. Gambarottas Texte verweisen weniger auf eine Außenwelt, als vielmehr auf Sprache im Alltagsgebrauch, auf die Sprache der Politik und die Politiken der Sprache. Im Langgedicht Seudo (2000) – soeben in der Übersetzung von Timo Berger in der Brüterich Press erschienen – wird zudem das Verhältnis von Wörtern und Dingen thematisiert und problematisiert. Diese sprachtheoretische Unterfütterung führt aber nie in die Ödnis der reinen Selbstbezüglichkeit, sie ist vielmehr Teil des Vergnügens, Martín Gambarottas Gedichte zu lesen oder noch besser: zu hören.

*

Cristian Forte / Dichter / 1977 in Buenos Aires geboren. Er war von 1999 bis 2006 Mitglied der Politikkunstgruppe Etcétera, einem interdisziplinären, vom Surrealismus beeinflussten Kollektiv in Buenos Aires. Seit 2009 lebt er in Berlin. 2010 gründete er den Nicht-Verlag Milena Berlin. Mit Katja von Helldorff formierte er die Band Leiseylento. 2014 erhielt er zusammen mit Érica Zíngano den Preis des Festivals Soundout / New Ways of Presenting Literature für das Projekt KM.0. 2015 kuratierte er das Projekt RAUMumDICHTUNG in Berlin, das vom Kulturamt Friedrichshain-Kreuzberg gefördert wurde, und mit Mirella Galbiatti und Ginés Olivares den Performance-Workshop „Die Stadt als Lochkamera“ für das Forum Stadtpark in Graz. 2016 war er Artist-in-Residence bei The Harbor/Beta-Local in San Juan, Puerto Rico, und außerdem Gast des 19. Hausacher LeseLenz. Er veröffentlichte die Gedichtbände Abr., Alfabeto Dactilar, Goldene Regel. Texte von ihm erschienen in den Anthologien El Tejedor en Berlín (LUPI, Sestao, 2015) und MMM DIARIUM (Hybriden Verlag, Berlin, 2016).

Adelaide Ivánova (1982, Recife) ist brasilianische Aktivistin und Journalistin. Sie arbeitet dabei als Lyrikerin, Photographin, Übersetzerin und als Herausgeberin. Von ihr erschienen drei Bücher: autotomy (São Paulo: Pingado-Prés, 2014), Polaróides (Recife: Césarea, 2014) und O martelo (Lissabon: Douda Correria, 2016/Rio de Janeiro: Garupa, 2017). Derzeit gibt sie das anarchistische-feministische Magazin MAIS PORNÔ, PVFR! heraus und schreibt für Revista Pessoa einen monatlichen Beitrag über in Deutschland lebende, nicht-deutsche LyrikerInnen. Ivánova pendelt zwischen Berlin und Köln.

Jorge J. Locane geboren 1979 in Buenos Aires, lebt seit 2008 in Berlin. Er veröffentlichte die Gedichtbände Poesía indestructible (Sestao: LUPI 2015), – zusammen mit Alfredo Jaramillo – Neuquén/Neukölln (Lago Puelo: Espacio Hudson 2017) und als Mitherausgeber die Anthologie El tejedor en Berlín (Sestao: LUPI 2015). Er ist Mitgründer der zweisprachigen Literaturzeitschrift alba. lateinamerika lesen und arbeitet in Köln als Literaturwissenschaftler.


Donnerstag, 20. Juli 2017 um 20 Uhr

Autorenlesung „Vom Weg ab“ von Eva Förster

Freitag, 14.07. um 20:00 h,

Markant bis makaber

– Textperformance aus gedruckten* wie taufrischen Aphorismen & Gedichten des Wolfgang E. aus NK mit musikalischem Überraschungsgast aus´m Wedding**

Herzlich willkommen zu Text & Musik !

Texte von markant bis makaber *

mit Wolfgang Endler & Lieder von **Lizzie Líbera

Neu-köllscher Sprachwitz trifft vielsprachige Sängerin mit alt-kölschem Migrationshintergrund   —            

Der Autor und Textperformer Wolfgang Endler stellt Aphorismen & Gedichte aus seinen Büchern vor.

Das Spruch-Spektrum reicht von albern bis zarkastisch, von Brandaktuellen NeuDefinitionen über PHARMAKO_logische Fragen bis zu Utopischem Realismus.

Außerdem wird Endler alias Wolfgang von Weise (wohn_haft in der Weise_straße) etliche noch unveröffentlichte rattenscharfe & hyperaktuelle Sprüche von Trumpistan bis Erdowahn präsentieren.

**Der musikalische Anteil der Veranstaltung kommt von Lizzie Líbera (singer / songwriter).

Ihre Lieder erreichen Herz und Bauch; Text und Musik gehen zwanglos zusammen.

Ehrlich und originell kommen Lizzie Líberas Eigenkompositionen daher, in denen sich intelligente Texte mit sinnlichem Gesang mischen.

Ihre warme Altstimme streift dabei mühelos vom Blues über Jazz bis hin zu eher traditionellen Folksongs (http://miller-design.de/lizzie/home2.htm).

* dort erstmals zu haben –

mArkanT bis mAkaber – APHORISMEN – von Wolfgang Endler bei Bedarf handgemalte & mundgepustete Widmung des Autors – mit 13 spitzstiftigen Illustrationen von Dorothy Siegl


7. Juli 2017 um 20 Uhr:

Konzert von DoDo House Band

mit Special guest – Liz Franzen on piano

(Indi Folkrock)


IM JUNI 2017

Mittwoch, 21. Juni 2017

Fête de la Musique

Musik zur Sonnenwende

Das Cafe Plume freut sich, Euch zu Viktor Hoffmanns Konzert einzuladen:

https://soundcloud.com/viktor_hoffmann/woher-kommen-sie

https://soundcloud.com/viktor_hoffmann

www.viktorhoffmann.de

https://www.facebook.com/viktorhoffmann.de/?ref=aymt_homepage_panel

Ob er sich nun in 10000 Metern Höhe aufgrund entschwundener Flugangst langweilt oder auf dem Zahnarztstuhl quälen lässt: Viktor Hoffmann ist immer im Namen der Kunst unterwegs! Seine Texte fallen ihm ein, wenn er mit einer Prinzessin durch ihren Traum schreitet oder wenn er im Spiegel eines Schaufensters der eigenen Metamorphose beiwohnt, denn er geht mit offenen Augen und Ohren durch die Welt.

Viktor Hoffmann wuchs in Russland auf. Er studierte in Weimar, Wien und Rom, wo er die deutsche, österreichische und italienische Musik und Poesie aufsog und nicht wenige Verbindungen zur Musik seiner Heimat fand. Der ebenso virtuose wie sensible Improvisator schafft mit spontaner Lebendigkeit und Spielfreude eine Atmosphäre, die – fernab von akademischer Sterilität – jedes Konzert auszeichnet.
Heute in Berlin, spielt und singt er deutschsprachige Lieder aus eigener Feder, deren Texte mit Witz, Ironie aber auch Ernsthaftigkeit und einem Schuss Sarkasmus den Alltag des seit 1991 hier lebenden Künstlers mit vielen Facetten unter die Lupe nehmen.


Donnerstag 15.6. um 20 Uhr

Autorenlesung  Faul“ von Hans Albert Wulf

unterstützt von

Joachim Gies am Saxophon

und

Wolfgang Endler am Gedankenblitz


IM MAI 2017

18.5.2017 um 20 Uhr :

Autorenlesung „Grenzgänger“

von Wolfgang Endler

und

Musik von Jana Berwig

Wolfgang Endler (Blitzlichtdichter) begleitet von

Jana Berwig (Gitarre, Gesang)

http://janaberwig.de/ueber-jana/


IM APRIL 2017

Donnerstag, 20. April 20:00 – 22:00

Kiezgeflüster: „Worttransport“ Liebeslieder und Gedichte